Zu einem Meinungsaustausch trafen sich der Landtagskandidat, Frederik Werning und der SPD Kreisvorsitzende der AG 60+, Erhard Lechelt mit Mitarbeiter:innen im St. Elisabeth-Hospital Beckum.

Landtagskandidat Frederik Werning informiert sich im St. Elisabeth-Hospital Beckum

Zu einem Meinungsaustausch trafen sich der Landtagskandidat, Frederik Werning und der SPD Kreisvorsitzende der AG 60+, Erhard Lechelt,  mit dem Pflegedirektor, Michael Blank und Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Bereichen des heimischen Krankenhauses vor Ort in Beckum.

Nach einer Vorstellungsrunde stellte Michael Blank die einzelnen Fachbereiche  des St. Elisabeth-Hospitals Beckum vor, informierte über die Behandlungsschwerpunkte und ging dann auf die Herausforderungen ein, die es derzeit zu meistern gilt. Blank führte aus, dass bei gleichzeitigem Mehrbedarf nicht genügend qualifizierte Pflegefachkräfte zur Verfügung stehen. Die Sicherstellung des Versorgungsauftrages erfolgt so durch Mehrarbeitsstunden. „Die Zunahme der Belastung in der Pflege hat zugenommen und wir sind dankbar für das Engagement unserer Mitarbeiter:innen auch in Zeiten der Corona-Pandemie“, so der Pflegedirektor.

Zur Sprache kamen auch die veränderten Anforderungen an die Pflege durch neue Rahmenbedingungen, zu denen die Qualifikation der Mitarbeiter:innen, das Pflegebudget, die Beurteilung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, die Nachweise der Mindestbesetzung, das neue Pflegeberufegesetz und vieles mehr gehören.

„Pflege hat einen sehr langen Atem, aber irgendwann ist auch Schluss“, so die Pflegebereichsleitung, Ilka Feldmann, die mit der Aussage darauf abzielte deutlich zu machen, dass finanzielle Sanktionen drohen, wenn die Dokumentation nicht lückenlos ist, obwohl der Patient gut versorgt wurde.

In einem direkten Dialog ging Frederik Werning auf die einzelnen Aspekte ein, stellte Fragen und versprach sich der Thematik anzunehmen, unabhängig von der Landtagswahl.

(Pressemitteilung des St. Elisabeth Hospital)