Diese fünf Punkte sollen die Zukunft unserer Kinder verbessern

Bildungschancen für klein und groß

Auch im Jahre 2021 hängen die Bildungschancen unserer Kinder nach wie vor vom Geldbeutel und dem Bildungsabschluss des Elternhauses ab. Die Armutsquote in NRW liegt mit 18,5 % weit über dem Bundesschnitt, besonders häufig sind Alleinerziehende mit Kindern von Armut bedroht oder betroffen. Ich habe fünf konkrete Ideen für ein gerechteres Bildungssystem und bessere Ausbildung.

1. Längeres gemeinsames Lernen

Ein frühes „aussieben“ von Kindern bereits nach der vierten Klasse beeinflusst die Bildung nachhaltig. Wenn man im Kindesalter das Signal bekommt, nicht zu den „Schlauen“ dazuzugehören, versucht man es im Zweifelsfall vielleicht auch garnicht erst. Längeres gemeinsames Lernen ist ein Ansatz, bei dem Kinder und Jugendliche länger zeit bekommen, ihre Stärken und die persönliche Motivation zu finden.

2. Stärken stärken und Schwächen schwächen

In den Schulen muss möglichst individuell gefördert werden. Ich möchte, dass Kinder ihre persönlichen Stärken im schulischen Raum ausleben können, gleichzeitig aber auch bei persönlichen Schwächen konkret geholfen wird. Hierfür braucht es dringend mehr Fachpersonal.

3. Frühkindliche Bildung aller Kinder

Wer früh anfängt zu lernen, der hat auch lange was davon. Alle Kinder sollen möglichst früh Bildungs- und Betreuungsangebote bekommen. Dies darf nicht nur den besser situierten Familien vorbehalten bleiben. Der Geldbeutel darf nicht über den Werdegang der Kinder entscheiden.

4. Abschaffung von Kita-Gebühren

Kita-Plätze müssen kostenlos sein. In der Kita lernen Kinder vielfältige wichtige Dinge für das spätere Leben. Je länger ein Kind zur Kita gehen kann, desto bessere Chancen hat es später in der Schule. Eltern müssen, egal wie viel Geld sie haben, ihre Kinder in die Kita schicken können, um ihnen die bestmöglichen Bildungschancen zu ermöglichen.

5. Kostenlose digitale Ausstattung von Schülerinnen und Schülern

Immer mehr Lernen findet digital statt. Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler auf digitale Endgeräte und gutes Internet angewiesen sind. Um auch hier Ungleichheiten im Portemonnaie der Eltern auszugleichen braucht es eine kostenlose Ausstattung der Schülerinnen und Schüler, damit alle die gleichen Voraussetzungen haben und Hausaufgaben beispielsweise nicht mehr am Rechner gemacht werden müssen, dessen Nutzungszeit sich alle Geschwister aufteilen müssen.

 

Über mich – Frederik Werning